Surfers Paradise

Surfers Paradise (auch „Surfers“ genannt) ist eine Stadt an der australischen Gold Coast. Die Gold Coast ist bekannt für ihre langen Sandstrände, die ausgezeichneten Surfplätze sowie für das gute Wetter!

Willkommen in Surfers Paradise!

Das bin ich in Burleigh Heads, ein Ort nicht weit entfernt von Surfers Paradise.

Was mir in Australien besonders gut gefallen hat, ist der sportliche und gesunde Lebensstil vieler Einheimischer. Während der vergangenen letzten Jahre, ist der Sport für mich zu einer echten Leidenschaft geworden. Am liebsten gehe ich joggen, denn das hilft mir dabei, den Kopf frei zu bekommen, meine Gedanken zu sortieren und mich hinterher fit und energiegeladen zu fühlen. Um fünf Uhr morgens klingelt daher bei mir täglich der Wecker, um meine Laufrunde, beziehungsweise mein Home-Workout, noch vor der Arbeit anzutreten. Zu Hause schütteln die meisten Menschen mit dem Kopf, wenn ich ihnen von meinem Tagesrhythmus erzähle. In Australien jedoch, konnte ich meinen Augen kaum trauen, als ich um sechs Uhr morgens das erste Mal die Laufstrecke betrat und ich nicht alleine war! Ganz im Gegenteil – es waren bereits etliche Jogger, Radfahrer, Inlineskater, sowie Skateboarder unterwegs. Und was mich zudem besonders erstaunt hat, war, dass jede Altersstufe vertreten war. Ich gesellte mich direkt zu ihnen und lief los. Es war das erste Mal, dass ich so früh morgens auf Gleichgesinnte traf. Ich wurde nicht schief angeschaut, sondern ich war einfach nur Eine von vielen. Und ganz ehrlich – es war ein tolles Gefühl!

Meine Laufstrecke in Surfers Paradise.

Auf den Grünflächen der Strandpromenade standen zudem auch zahlreiche Sportgeräte, an denen viele Sportler ihr Training absolvierten.

Sportgeräte an der Strandpromenade von Surfers Paradise.

In Surfers Paradise gibt es einige Aktivitäten, die man während eines Aufenthaltes dort, meiner Meinung nach, unbedingt gemacht haben muss. Dazu zählen zum einen der Q1-Tower, der Besuch eines Freizeitparks, ein Ausflug in den Springbrook Nationalpark, sowie eine Surfunterrichtsstunde im Surfparadies persönlich.

Aussicht vom SkyPoint Observation Deck (Q1 Tower)

Viele Dreharbeiten meiner Lieblingskinderserie „H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ fanden an der Gold Coast statt. Beispielsweise wurden die meisten Unterwasseraufnahmen im Meeres-Freizeitpark Sea World gedreht. Auch die Delfinshow, welche in der Serie oft zu sehen ist, kann man dort besuchen. Sie dauert ungefähr eine halbe Stunde und ist mindestens genauso spektakulär wie in der Sendung.

Natürlich konnte ich es mir nicht entgehen lassen, den Drehort meiner Lieblingskinderserie aufzusuchen – den Meeres-Themenpark Sea World. Ich bin vor allem wegen der Delfinshow hergekommen und es war fantastisch!

Mit dem Bus habe ich zudem die Location vom JuiceNet Café bzw Rikkis Café aufgesucht. In Wirklichkeit befindet sich in dem Gebäude der Southport Yacht Club. 

Drehlocation vom JuiceNet Café bzw Rikkis Café

Als ich die Tour in den Springbrook-Nationalpark gebucht habe, bekam ich den Hinweis, dass ich eine Regenjacke einpacken sollte, da es scheinbar kalt und nass werden könnte. Tatsächlich dachte ich kurz darüber nach, dieser Anweisung zu folgen, ließ es dann aber bleiben. Dann natürlich wusste ich (als erfahrene Busch-Rangerin sowie Klima-Expertin *nicht*) es besser, und habe selbstverständlich keine Regenjacke eingepackt. Immerhin lagen die Temperaturen bei über dreißig Grad und eine Jacke wäre demnach mehr als übertrieben gewesen – dachte ich zumindest. Schon als wir im Regenwald ankamen und aus dem Auto stiegen, tröpfelte es bereits ein wenig und ich merkte sehr bald, dass die Luft hier oben deutlich kühler war. Dennoch konnten wir es alle kaum erwarten, als der Ranger uns zu sich winkte und wir endlich in den dicht bewachsenen Dschungel hinein marschierten. Fasziniert bestaunte ich die wunderschöne Natur. Es gab verschiedene Wasserfälle, uralte Bäume, eine Naturbrücke und viele kleine Wallabys, die uns über den Weg sprangen.

Die Purlingbrook Falls vom Springbrook-Nationalpark

Dieser Baum ist schon sehr alt.

Die Natural Bridge ist eine durch die Natur entstandene Brücke. Man kann sie über den Natural Bridge Walk erreichen, der ungefähr eine Stunde dauert.

Funfact: Ganz in der Nähe vom Springbrook National Park, soll sich übrigens auch das Dschungelcamp befinden.

Nachdem ich auf Fuerteventura das Surfen für mich entdeckt habe, wollte ich natürlich auch die australischen Wellen kennenlernen. Tja, was soll ich sagen – offensichtlich wollten die Wellen mich auch kennenlernen!

Während wir in Spanien oftmals eine ganze Zeit lang auf unseren Brettern im Meer saßen und auf geeignete Wellen warteten, war das Wasser in Surfers Paradise deutlich stärker. Hier wurde man bereits bei dem einfachen Versuch ins Meer zu gehen, umgeworfen. Insgesamt hatten wir vier Surflehrer. Der Hauptsurflehrer hat uns erklärt, wie wir uns im Wasser verhalten sollten, während seine drei Assistenten uns geholfen haben, die Bretter durchs Meer zu ziehen. Ich glaube ohne die Assistenten wären wir ansonsten auch nicht sehr weit gekommen. Zudem vermute ich, dass mein Surflehrer aus Spanien ziemlich große Augen gemacht hätte, wenn ich ihm erzählt hatte, dass wir während der gesamten Surfstunde gänzlich auf das Paddeln verzichten konnten. Das hatte unser spanischer Surflehrer (der eigentlich aus Italien kam) uns nämlich ständig eingeredet. Laut seiner Divise, besteht Surfen zu neunundneunzig Prozent aus Paddeln und nur ein Prozent steht man auf dem Board. Mag auf Fuerteventura stimmen, in Surfers Paradise gelten allerdings andere Regeln.

Insgesamt hat mir die Surfstunde richtig viel Spaß gemacht und ich stand auch schon um einiges sicherer auf dem Brett, als auf Fuerteventura. Ich glaube, mit dem Surfen ist es wie beim Skifahren – man muss es oft genug machen, bis man den Dreh raushat. Vergleicht man es mit meinen Erfahrungswerten vom Skifahren, müsste ich demzufolge also noch mindestens vierzehn Tage lang ein Surfcamp besuchen. Mal schauen, was die Zukunft noch so für mich bereit hält. 😊

Der traumhafte Strand von Surfers Paradise.

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